Dokumente auf elektronischen Datenträgern benötigen einen eindeutigen Dateinamen, um identifiziert und gefunden zu werden.

Dateibenennung

Üblicherweise besteht der Dateiname einer Datei aus dem eigentlichen Namen und der durch einen Punkt getrennten Dateinamenserweiterung, die das Format der Datei angibt (.docx für Word-Dokumente, .jpg für Bilder usw.).

Beispiel eines im Adobe PDF Format vorliegenden Quartalsberichts:

Quartalsergebnis2017.pdf

Eindeutig wird der Dateiname jedoch erst in Verbindung mit dem URL Verzeichnis-Pfad, der zu der Datei führt.

Eine Pfadangabe könnte z.B. so aussehen:

d:/user/www/images/schuhe.jpg

Erlaubte Zeichen

Aktuelle Betriebssysteme können mit Sonderzeichen umgehen, zu denen Umlaute und Leerzeichen gehören. Das war aber nicht immer so und führt auch heute immer wieder zu Problemen.

Für die Langzeitarchivierung / Datensicherung / Datenaustausch etc. sollten deshalb nur die alphanumerischen Zeichen des englischen Alphabets, also a-z, A-Z und 0-9 verwendet werden. Zusätzlich kann bei Bedarf auch der Unterstrich (_) verwendet werden.

Regel 1

Verwenden Sie keine Sonderzeichen und keine Leerzeichen in Ihren Dateinamen.

Nicht zu verwendende Zeichen

  • Abhängig vom Betriebssystem können Dateinamen nach unterschiedlichen Zeichensätzen (ASCII, Unicode) und nach unterschiedlichen Nomenklaturen zusammengesetzt werden. Buchstaben, die nicht verwendet werden können (z. B. “ö”, “ß” oder “&”), müssen durch Umschreibungen (z. B. “oe”) ersetzt werden.
  • Reserviert und deshalb nicht verwendet werden: ! # $ % & ' ( ) * + ,\ / : ; = ? @ [ ]
  • Leerzeichen führen immer wieder zu unerwarteten Effekten.

Groß- und Kleinschreibung

Die Groß- und Kleinschreibung in einem Dateinamen wird von unterschiedlichen Systemen verschieden gedeutet. In Windows beispielsweise kann, wenn es eine Datei mit dem Namen "TestDatei" schon gibt, keine Datei mit dem Namen "testdatei" angelegt werden. Andere Systeme (Linux-basierte) könnten dies jedoch erlauben, was aber nicht bedeutet, dass man dies auch tun sollte.

Länge

Aktuelle Dateisysteme unterstützen zumeist keine Dateinamen mit mehr als 254 Zeichen. Da auch auf unseren Systemen Speicherbereiche organisiert werden müssen, bleiben für den Anwender derzeit maximal 200 nutzbare Zeichen übrig.

Regel 2

Dateinamen sollten inklusive der vollständigen Pfadangabe maximal 200 Zeichen enthalten.

 

Empfehlung:

  • Benutzen Sie kurze, aussagekräftige Datei- und Verzeichnisnamen
  • Vermeiden Sie extreme Verschachtelungen der Ordner
  • Halten Sie die Struktur "flach".
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